Vom 8. bis 15. Dezember 2025 fand der gemeinsame Schüleraustausch des Ludwigs- und Erasmus-Grasser-Gymnasiums mit dem lycée François Magendie aus Bordeaux statt. Beteiligt waren Schülerinnen der elften (und zwölften) Jahrgangsstufe, die eine abwechslungsreiche und lehrreiche Woche erlebten.

Ein besonderer Höhepunkt war der Tagesausflug nach Garmisch. Die Franzosen, die sonst den Atlantik und milde Temperaturen gewohnt sind, konnten noch wenige Reste von Schnee und Eis erleben. Am dort ansässisgen Karlsruher Institut für Technologie (KIT) erhielt die Gruppe spannende Einblicke in wissenschaftliche Datenerhebung und aktuelle Klimaforschung.

Darüber hinaus nahmen die Schülerinnen die Stadtentwicklung Münchens genauer unter die Lupe. So fand ein Besuch im PlanTreff an der Blumenstraße statt, wo sich alles um Münchner Stadtentwicklung dreht. Auch die Ausstellung „What the city. Perspektiven unserer Stadt“ im Münchner Stadtmuseum lieferte konkretes Anschauungsmaterial für das Thema. In der Projektarbeit sollten die Schülerinnen und Schüler anhand konkreter Beispiele deutlich machen, wie sich München im Spannungsfeld von Wachstum, Nachhaltigkeit und Lebensqualität verändert und wie auch Münchner Bürger Stadtentwicklung mitgestalten können. Der Austausch bot damit nicht nur interkulturelle Begegnungen, sondern auch viele neue Perspektiven auf aktuelle gesellschaftliche Fragen.

Neben all der Arbeit kam aber auch der zwischenmenschliche Austausch beim Krampuslauf, Eislaufen und der Verkostung bayerischer Spezialitäten, die dem franz. Urteil wacker standhielten, nicht zu kurz. Ein besonderes Highlight war für die französischen corres, die das Glück hatten, Karten zu bekommen, der Besuch des Weihnachtskonzerts unserer am Mittwoch, das sie „méga-bien“ fanden.

Heute morgen hieß es Abschied nehmen, aber „ce n’est qu’un au revoir“, denn im Februar werden die LG-Schüler gemeinsam mit den Teilnehmern vom EGG in den Zug nach Bordeaux steigen und sicher viele interessante und spannende Erfahrungen dort sammeln. Wir alle freuen uns schon sehr darauf.

Stephanie Otto

Anlässlich des sechzigsten Jahrestages der Unterzeichnung des Elysée-Vertrages, der am 22. Januar 1963 vom französischen Staatspräsidenten Charles de Gaulle und dem deutschen Bundeskanzler Konrad Adenauer unterzeichnet wurde und den Beginn einer engen Partnerschaft zwischen Frankreich und Deutschland einleitete, fand ein Vorlesewettbewerb in den 8. Klassen statt.

Jede Klasse wurde von ein oder zwei besonders guten Lesern vertreten, die einen kurzen bekannten Text eingeübt hatten, aber auch vor der Lektüre einer unbekannten Geschichte nicht zurückschreckten. Alle Teilnehmer schlugen sich bravourös und konnten nach nur 4 Monaten Spracherwerb zeigen, wie gut sie die Aussprache schon beherrschen.

Die Jury wählte schließlich Amelie Hagner zur Schulsiegerin. Herzlichen Glückwunsch! Alle Teilnehmerinnen du Teilnehmer erhielten eine Urkunde, französische Kekse und die besten zusätzlich einen Buchpreis.

 

 Vorlesewettbewerb Frz

 

 

...au cinéma - Besuch des Films „Ténor“ im Rahmen der Cinéfête

Nachdem Corona uns in den letzten drei Jahren einen Strich durch die Rechnung gemacht hatte und ein Besuch der Cinéfête vor Weihnachten nicht möglich war, war es im Dezember endlich wieder so weit und zwei 11. Klassen konnten im Rahmen des Französischunterrichts an diesem Kinofestival teilnehmen.

Die Filme, die dabei heuer auf dem Programm standen, machten die Wahl tatsächlich nicht ganz einfach, weil sie alle ideal zum Lehrplan der 11. Klasse passten und bspw. die Themenfelder „Banlieue/ Diskriminierung“ ergänzten. Die Entscheidung fiel letztlich auf den Film „Ténor“, in dem der Weg eines jungen Mannes aus der Banlieue in die sehr bildungsbürgerliche Welt der französischen Klassikszene an der Opéra Garnier nachgezeichnet wird.

Gut vorbereitet mit den entsprechenden pädagogischen Materialien freuten sich die Schülerinnen und Schüler also auf einen interessanten und – ja, auch das – herzerwärmenden Film, der gut zur Vorweihnachtszeit passte. Für große Erleichterung sorgten freilich die deutschen Untertitel, die das Verständnis gerade der Passagen, die in der Banlieue spielten, doch erheblich erleichterten.

So war sichergestellt, dass wirklich alle den Film genießen konnten, und spätestens bei der Schlussszene in der Oper, zu den Klängen von Nessun dorma, floss sicher auch das eine oder andere Tränchen der Rührung. Insgesamt also ein Ausflug, der sich wirklich gelohnt hat und Schülerinnen und Schülern und den begleitenden Lehrerinnen wirklich Freude gemacht hat. Vive le cinéma français!

CinefeteBild.pngwww.kino-zeit.de


...au théâtre - Theaterbesuche in der Oberstufe

Ein kleiner Prinz, der mit Blumen spricht, ein scheinkranker Mann, der die Hochzeit seiner Tochter sabotiert, und die dramatisch-ironische Darstellung eines Katz und Maus Spiels zwischen einem Nazi und einem Juden - die drei Theateraufführungen „Le Petit Prince“, „Le Malade imaginaire“ und „Adieu Monsieur Haffmann“, die diese Themen behandeln, konnten wir im Zuge unseres Französischkurses der Oberstufe unter der Leitung von Frau Zanker in den Jahren 2021/23 besuchen. Ergänzend zur Lektüre im Unterricht erweckten diese Aufführungen die Theorie zum Leben.

Zwei dieser Darstellungen besuchten wir im Amerikahaus, die dritte fand im Théâtre Jean Renoir im Teamtheater Tankstelle statt, wobei sich moderne und traditionelle Darstellungsformen abwechselten.
Wir kamen in Kontakt mit muttersprachlichen französischen Schauspielgruppen und fanden somit Anwendung für unseren erworbenen Wortschatz. Alle drei Theateraufführungen sowie die Lektüre dazu können wir nur wärmstens den nächsten Jahrgängen weiterempfehlen.

Diese Leitsätze werden uns in Erinnerung bleiben:
« On ne voit bien qu’avec le cœur » (Antoine de St.-Exupéry, Le Petit Prince)
« Faisons en sorte que le courage soit plus fort que la peur. » (Jean-Philippe Daguerre, Adieu Monsieur Haffmann)

                                                              

 

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eine Schülerin und zwei Schüler aus der Q12

 

 

 

Homers Odyssee umfasst 12.110 Verse in 24 Gesängen – kein leichtes Lektürepensum. Für alle, denen der lange Atem für das Original fehlt, haben die Griechischschüler und -schülerinnen unserer 11. Jahrgangsstufe jetzt Abhilfe geschaffen: In insgesamt elf kurzen Clips haben sie das ganze Epos mit viel Witz und Kreativität zum Leben erweckt – und zwar mit Playmobilfiguren!
 
Schauen Sie sich doch einige Beispielvideos an!
 
 
 
 
 

"Wir werden das Altertum nie mehr los, solange wir nicht wieder Barbaren werden." (Jacob Burckhardt)

Griechisch versteht sich als ein Schlüsselfach europäischen Denkens und europäischer Kultur.

Ziel des Griechischunterrichts ist es, den Schülern über eine sprachliche und inhaltliche Auseinandersetzung mit griechischen Texten gemeinsame Fundamente Europas bewusstzumachen und ihnen die große Nähe, aber auch die Fremdheit der antiken Welt zu verdeutlichen.

Kl1) Std2) Int3) Buch SA4) Gew5)
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7 - -   - -
8 4 1 DIALOGOS 1 – Lehrwerk für Altgriechisch am Gymnasium 4 3 : 1
9 4 1 DIALOGOS 2 – Lehrwerk für Altgriechisch am Gymnasium 4 3 : 1
10 4   Platon, Dialoge; Homer, Odyssee; Herodot, Historien 4 2 : 1
11 4   Homer, Ilias; Frühgriechische Lyrik; Fragmente der Vorsokratiker; Platon, Apologie des Sokrates 2 1 : 1
12 4   Sophokles, Antigone; Thukydides, Der Peloponnesische Krieg; Platon, Politeia 2 1 : 1
           

1) Klassenstufe   2) Wochenstundenzahl
3) Anzahl wöchent. Intensivierungsstd.
4) Anzahl an Schulaufgaben im Jahr
5) Gewichtung großer zu kleiner Leistungsnachweise

 

Latein am Ludwigsgymnasium

Was macht man im Lateinunterricht?

  • Wir übersetzen lateinische Texte und untersuchen ihre Inhalte. – Zunächst stehen Texte aus den Lehrbüchern im Mittelpunkt, ab der 9. Klasse lesen wir Auszüge aus den Werken bedeutender Autoren, von denen viele seit rund 2000 Jahren zur Weltliteratur gehören. Lateinische Texte berichten zum Beispiel über die römische Geschichte, beschreiben das Wirken antiker Gottheiten, präsentieren Überlegungen zum richtigen Leben, erzählen von Liebe und Hass oder bieten einfach humorvolle Unterhaltung.

  • Wir befassen uns mit der lateinischen Sprache. – Im Lateinunterricht untersucht man sprachliche Strukturen und Zusammenhänge ganz genau. So werden die Grundlagen vieler moderner Sprachen offengelegt und die lateinischen Ursprünge zahlreicher deutscher Fremdwörter sowie von Vokabeln aus anderen Sprachen herausgearbeitet.

  • Wir setzen uns mit der antiken Geschichte und Kultur auseinander. – Von Anfang an befassen wir uns mit der antiken römischen Gesellschaft und dem alltäglichen Leben im römischen Reich. Wir lernen wichtige Ereignisse und Persönlichkeiten aus der Geschichte kennen und erkunden die faszinierende Welt der Mythologie. Denn durch die Beschäftigung mit der Antike kann man auch die Gegenwart besser verstehen.

Warum Latein?

Diese Links führen Sie zu inspirierenden Antworten:

„Reden wir über Latein“ mit Harald Lesch

Flyer des Deutschen Altphilologenverbandes

Website des deutschen Altphilologenverbandes

Elisabeth-J.-Saal-Stiftung

Arbeitskreis Humanistische Bildung

 

Und hier noch ein Video über den Lateinunterricht am LG. 

 

Weitere Informationen zum Lateinunterricht

Latein kann am Ludwigsgymnasium ab der 5. Klasse als 1. Fremdsprache oder ab der 6. Klasse als 2. Fremdsprache gelernt werden.

Einen Überblick über den Lateinunterricht in den einzelnen Jahrgangstufen bieten die „Grundlegenden Kompetenzen“ https://www.lehrplanplus.bayern.de/jahrgangsstufenprofil/gymnasium/5 des neuen Lehrplans für das G9.

Die „Grundlegenden Kenntnisse“ https://www.isb.bayern.de/download/9813/grundkenntnisse_latein.pdf stellen vor allem die Inhalte zur antiken Kultur und ihrem Nachleben ausführlich vor.

Informationen der Fachschaft Latein zum Erwerb des Latinums gibt es hier <PDF zum Download>.

 


Der Termin für die diesjährige schulinterne Latinumsprüfung für die 9. Jahrgangsstufe wird im Laufe des Schuljahres noch bekannt gegeben. 

 


 

Vom 18.-22. Juli 2013 fand eine Studienfahrt mit Schülern der Q11 nach Wien statt. Dort bewegten wir uns "auf den Spuren der Römer". Eine erstklassige Führung von Fr. Mag. Gaisbauer (Stadtarchäologie Wien) gab uns fundierte Einblicke in das damalige Leben in Vindobona.

Am 27.02.14 besuchte die Klasse 5a die beeindruckende Pompeji-Ausstellung in der Kunsthalle der Hypo-Kulturstiftung in München. Die Führer nahmen sich mehr als eineinhalb Stunden Zeit, um alles genau zu erklären und alle Fragen zu beantworten. 

Am 02.02.2015 besuchten experimentelle Archäologen aus Regensburg das Ludwigsgymnasium. In dem Workshop Die römischen Legionäre in Rätien. Bayern unter den Römern wurden die sechsten Klassen auf eine Zeitreise in die Antike mitgenommen, auf der sie Geschichte hautnah erleben konnten.